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Geesops schlotheimi (Bronn, 1825)
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Geesops schlotheimi (Bronn, 1825)
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Poster: Uli
Titel: Geesops schlotheimi (Bronn, 1825)
Verfasst am: Do Jul 06, 2006 10:47 pm
Aufrufe: 2572
Bewertung:
Bild-Beschreibung: Wenn auch nicht perfekt, so handelt es sich hierbei doch um einen ansprechenden Cephalothorax von Geesops schlotheimi, der alle typischen Merkmale der Art zeigt. Der kleine stammt aus dem Eifelium der Typlokalität Gees bei Gerolstein und wurde käuflich erworben.

Poster Message
Jens



Anmeldungsdatum: 01.01.1970
Beiträge:

Posted at: Do Jul 13, 2006 3:19 pm   

ist schick, habe auch ein paar davon. Allerdings nichts Perfektes. Haben wir eigentlich mal drüber gesprochen, warum die Geesopse in Gees meist so klein sind. Wirkt ja oft, wie ne Kinderstube. Große Phacopse kommen vor, sind aber doch selten. Habe noch ein paar unpräparierte Köppe fällt mir gerade ein.

Grüsse,

Jens
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Uli



Anmeldungsdatum: 15.06.2006
Beiträge: 2
Wohnort: Heidelberg

Posted at: Do Jul 13, 2006 4:59 pm   

Leider liegt Gees sozusagen vor meiner Zeit. Deshalb habe ich leider keine eigene Sammelerfahrungen machen können. Alles, was ich habe, habe ich über dritte bekommen. Darum kann ich auch nicht wirklich beurteilen, wie sich die Viecher innerhalb des Vorkommens verhalten. An Informationen bin ich aber durchaus interessiert! Wink
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Benedikt



Anmeldungsdatum: 26.07.2006
Beiträge: 0
Wohnort: Roetgen

Posted at: Mi Jul 26, 2006 11:29 am   

Ich habe in Gees auch nur noch sehr kurze Zeit sammeln können, konnte aber in den letzten 15 Jahren einige Geesops schlotheimi kaufen. Der Größte ist 70 mm lang bei einer Cephalonbreite von 35mm. Alledings fehlen in der Mitte 3 Pleuren. Ein weiterer ist eingerollt und misst auch 35mm Breite am Cephalon.
gruß
-ben
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Uli



Anmeldungsdatum: 15.06.2006
Beiträge: 2
Wohnort: Heidelberg

Posted at: Mo Jul 31, 2006 2:49 am   

7 cm ist aber ein stattliches Format. Leider hatte ich noch keine Gelegenheit, mit eigenen Augen so große Exemplare zu sehen, geschweige denn zu erwerben. Aber vielleicht ergibt sich ja noch Gelegenheit.

Viele Grüße

Uli
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andreas



Anmeldungsdatum: 24.09.2004
Beiträge: 10

Posted at: Mo Aug 07, 2006 6:16 pm   

hi Uli,
interessante Frage,man hatte schon mal vermutet ,Gees sei eine Brutstätte gewesen,daher die Kleinen Formen.Aber das glaube ich nicht. mein größter schlotheimi ist 67 mm,wobei alles über 4cm in Gees schon als riesig bezeichnet werden kann.Mein größter Phacops von Gees ist ein eingerollter P. fragosus,der gestreckt über 12 cm hatte.Es gibt also durchaus auch große Trilos,aber die Art schlotheimi hatte ihre ökologische Nische halt mit geringen Größen besetzt.
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Jens



Anmeldungsdatum: 01.01.1970
Beiträge:

Posted at: Do Aug 10, 2006 11:47 am   

Kleinwüchsige Trilobitenfaunen findet man übrigens auch woanders. Zum Beispiel am Mästermyrkanal auf Gotland. Dort ist im Silur eine ähnliche Fazies gewesen, Mergel mit Kalkknollen, in denen gelegentlich ganze Trilobiten vorkommen. Die Fauna ist mäßig divers und meist eben kleinwüchsig. Dafür sind vollständige Trilobiten recht häufig.
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Jens



Anmeldungsdatum: 01.01.1970
Beiträge:

Posted at: Do Aug 10, 2006 11:47 am   

Auffällig ist, daß man viele gestorbene, kleine Exemplare findet, (Hauptkriterium für mich ist, daß das Hypostom noch da ist und die Wangen geschlossen sind). Es gibt natürlich auch zusammenhängende Häutungsreste. Ich sehe für die Kleinwüchsigkeit eine ökologische Ursache, möglicherweise hat Sauerstoffmangel zum frühzeitigen Tod geführt. Da in dieser Fazies kaum Strömungen vorkamen, blieben aber auch Häutungsreste im Zusammenhang, auch bei kleinen Formen.
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Jens



Anmeldungsdatum: 01.01.1970
Beiträge:

Posted at: Do Aug 10, 2006 11:47 am   

Bei anderen Lokalitäten wiederum findet man zum Beispiel auch oft große Calymenen, z.B. im Mulde-Mergel. Fragen über Fragen.

Grüsse,

Jens
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